ENDLICH KABELLOS

Endlich vorbei die Zeit mit dem Wirrwarr an Kabelsalat und unnützer Unordnung?

Mobiles Licht auf der Überholspur! Kaum zu glauben aber die ersten Trends von kabellosen Leuchten setzen sich schleichend durch und der eine oder andere vermutet einen neuen MEGA-Trend. Es gibt natürlich bereits etliche mobile Licht-Vorläufer - teilweise aus dem Solarbereich. Doch die Idee, dekorative hochwertige Leuchten für den Aussen- und Innenbereich ohne Kabel zu entwickeln ist neu. Den definitiven Startschuss gaben wohl kleine Leuchten für den Gartentisch oder für die Terrasse. So beispielsweiße die tragbare Lichtlaterne FollowMe designet von Inma Bermudez für Marset oder die Tetatet vom Leuchtenproduzenten Davide Groppi.

Davide Groppi, Tetatet


Solche Varianten werden vor allem in der Gastronomie gut angenommen. Schließlich sind sie einfach einzusetzen - sie können jederzeit verstellt werden und benötigen keine weiteren Installationen. Nie war es einfacher Leuchten zu positionieren - unabhängig von Elektroanbindungen, die normalerweise nach einer vorher definierten Position verlangen, können mobile Leuchten ganz einfach überall dort eingesetzt werden wo man es sich gerade wünscht.

Die Leuchten sind meist mit einer aufladbaren Batterie ausgestattet. Sie können meist bis zu acht bis zehn Stunden ohne Strom überleben, spätestens dann muss man die Lampen wieder aufladen.

Designer und Leuchtenhersteller tüfteln schon an weiteren Modellen – nicht nur für den Aussenbereich sondern auch für das Rauminnere. So beispielsweiße hat der Leuchtenhersteller NIMBUS seit dem Sommer 2016 die Leuchtenserie ROXXANE (designet von Rupert Kopp) um eine kabellose Tischleuchte und eine kabellose Stehleuchte erweitert. Bei diesen Leuchtenmodellen hat man zusätzlich die Möglichkeit ein Handy über einen USB-Anschluss zu laden. 

Roxxane von Nimbus


Auch bemerkenswert ist die Arbeit eines jungen deutschen Designers namens Simon Diener. Seine im Jahre 2016 entworfene Leuchte PONG, wurde auf der diesjährigen imm cologne beim Pure Talents Contest 2017 mit dem zweiten Platz gekürt.

Pong des Designers Simon Diener

Das tolle an den kabellosen Leuchten ist, dass sie sich auf Grund ihrer Beweglichkeit den räumlichen Änderungen die von Zeit zu Zeit entstehen können anpassen kann. Das freut vom Bauherrn über Architekten und Lichtdesigner auch die Elektroinstallateure, die so weniger Installationen tätigen müssen.