BÜROBELEUCHTUNG

Die zu beachtenden Vorgaben variieren je nach Tätigkeitsbereich.

Eine Bürobeleuchtung muss beispielsweise höhere Anforderungen erfüllen als etwa die Beleuchtung eines Korridors.Dabei dient die Norm EN 12464-1 als Richtwert. Sie beschreibt für die verschiedenen Bereiche die mindestens zu erreichende, mittlere Beleuchtungsstärke, die maximal zulässige Blendung in Form des UGR – Indikators (unified glare rating), sowie die Untergrenze der Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke und die der Farbwiedergabestufe. Dabei setzt die Norm auf die Qualität der Beleuchtung und lässt Spielraum für architektonische und gestalterische Besonderheiten. Während vergangene Bestimmungen einem Raum lediglich eine Tätigkeit - und somit eine einzige, korrekte Beleuchtungsqualität zuordneten - ermöglicht die aktuelle Norm den Raum aufgrund seiner Tätigkeit in verschiedene Zonen, mit jeweils unterschiedlichen lichttechnischen Vorgaben, zu unterteilen. So könnte etwa in einem Großraumbüro die Gesamtfläche in Büroarbeitsbereich, Bewegungszone (Korridor), Pausenzone und Archivbereich unterteilt werden. Dabei können die lichttechnischen Vorgaben der jeweiligen Tätigkeitsbereiche beachtet werden und unnötig hohe Anforderungen an die Beleuchtungsanlage vermieden werden.

Bürobeleuchtung

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Beleuchtungsanlage im gewerblichen Umfeld, ist die Notbeleuchtung. Die Notbeleuchtung ist keine Option, sondern für Arbeitsbereiche zwingend vorzusehen. Diese kann getrennt von der Beleuchtung geplant und installiert werden. Vorteilhaft ist es jedoch die Notbeleuchtung als Teil der Beleuchtungsanlage zu planen und auszuführen.

Erfahren Sie in der nächsten Ausgabe mehr über die Relevanz der Flexibilität der Beleuchtung im Gewerbe.